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„Du machst das gut – und ich sehe es!“

Vergangene Woche hat meine direkte Vorgesetzte um einen Gesprächstermin mit mir gebeten. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber Termine bei/m ChefIn heißen für mich: Es gibt Ärger oder einen Umbruch. Ein wenig nervös war ich also heute schon, als so weit sein sollte, schon.

Buddha-AntenneDann wollte sie wissen, wie es mir geht. Ob ich mich wohl fühle, ob ich mir vorstellen kann länger zu bleiben und ob es noch etwas gibt, was wir anders gestalten könnten, damit es für mich wirklich passt. Es war ein sehr angenehmes Gespräch und ich habe mich gefreut, dass sie sich zwischen all ihren anderen Aufgaben Zeit für mich genommen hat – zumal es wirklich keinen aktuellen Anlass dazu gab. Dafür habe ich mich bedankt und was sie erwiderte, hat mich sehr berührt:

„Ich hätte das Gespräch gerne auch schon früher geführt. Menschen, die ihre Sache sehr gut machen und keinen Anlass für Sorgen oder Ärger geben, laufen Gefahr keine Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich wollte dir einfach sagen: Ich sehe es! Und ich bin sehr froh, dass wir dich haben.“

Ich fand das wunderschön und nachahmenswert! Wann habt ihr zuletzt jemandem dafür gedankt, dass etwas einfach gut läuft? Dass er es euch nicht schwer macht? Probiert es aus! Ich verspreche euch, ihr werdet überraschte Blicke und Freude ernten 🙂

Unverblümte Kaufempfehlung für Yogis und Yoginis – die Jade-Matte

Dass die neue Matte zum Meditationskissen passt ist natürlich reiner Zufall 😉

Ich habe mir etwas Teures gekauft. Und das kommt bei mir wirklich sehr selten vor. Nicht nur, weil das Budget dafür eigentlich nicht vorhanden ist, sondern auch, weil ich einfach sehr schwäbisch erzogen worden bin. Ich habe gelernt, dass man nur lange genug suchen muss, dann findet man auch etwas günstiges, was genauso gut ist wie die Luxusversion. Aber es gibt natürlich Ausnahmen. Und deshalb bin ich jetzt Besitzerin einer JadeYoga Harmony Professional in Orchid. (Ich würde sie wunderbar fliederfarben nennen…)

Dass ich mir in meinem neuen Yogastudio, wo ich seit drei Monaten regelmäßiger Gast bin, soviel mehr zutraue als daheim, im Unisport oder auch in anderen Studios, liegt vor allem an dieser Matte. Ich rutsche nicht mehr ab. Hände und Füße kleben an dieser Matte wie Geckofinger an der Wand! Und ich habe mit anderen Matten wirklich schon viel probiert, Handtücher drüber, immer wieder waschen… Vielleicht bin ich einfach so ein Schisser, dass ich gerade in den Asanas, in denen der Bodenhalt so wichtig wäre immer langsam wegrutsche – dementsprechend verkrampft bin ich dann auch.

Eine Struktur, die auch schwitzende Hände und Füße hält

Also habe ich Geld in die Hand genommen und mir diese Matte gekauft. Um mögliche Nachahmer vorzuwarnen: Sie ist richtig, richtig schwer. Also wirklich etwas für Zuhause – nicht für auf Reisen. Dadurch liegt sie aber auch gut am Boden. Außerdem riecht sie nach Gummi. Das soll sich irgendwann verflüchtigen – aber unsere Studiomatten sind schon lange im Einsatz und werden nach jeder Stunde mit Wasser und Teebaumöl gereinigt (eine Sitte, die es nur in Schweizer Yogastudios gibt, habe ich mir sagen lassen…). Sie riechen immer noch etwas. Aber sonst ist sie wirklich großartig. Weich genug, dass ich sie nicht umknicken muss, für die Übungen auf den Knien balanciert, aber auch nicht so dick, dass man bei Balanceübungen daneben stehen muss. Ausserdem ist sie – für die Ökos unter den Yogis – aus Naturgummi und für jede verkaufte Matte wird ein Baum gepflanzt.

Dafür ist der Spaß nicht billig. Aus Amerika importiert, kostet sie in Deutschland 59 Euro plus Versand. In der Schweiz zahlt man 85,90 CHF. Aber wenn ihr in ein Studio geht und jetzt auch angefixt seid, fragt doch mal euren Yoga-Coach. Die bekommen häufig Rabatt. Ich hatte Glück und habe meine für 65 CHF bekommen „weil sie schon so lange rumsteht“. Da kommt halt doch wieder die Schnäppchen liebende Schwäbin in mir durch.

Das war es auch schon. Ich gehe wieder auf die Matte. Namasté!