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Rezept: Bärlauchpesto – herrlich stinken im Frühjahr!

Nur weil Pesto wahnsinnig gut schmeckt und im Supermarkt in der Gourmetabteilung steht, heißt das noch lange nicht, dass sie schwierig zuzubereiten ist. Im Grunde ist es fast lächerlich einfach – und trotzdem verfehlt selbstgemachte Pesto bei Gästen selten den Wow-Effekt. Nachdem ich bei Twitter ein Foto meiner diesjährigen Bärlauchpesto geteilt habe, erreichte mich der Wunsch auch das Rezept zu teilen. Aber gerne doch:

–          Ein dickes Bund Bärlauch waschen und grob hacken. (Vorsicht beim selber sammeln: die Blätter sehen den giftigen Maiglöckchenblättern ähnlich. Und wenn Bärlauch bereits blüht, schmeckt er nicht mehr. Bärlauch gibt es zur Zeit auch in guten Supermärkten frisch.)

–           Pinienkerne oder Mandeln rösten, hacken und zugeben. Oder bereits geriebene Mandeln verwenden. Menge: etwa drei Esslöffel.

–          Geriebener Parmesan dazu (etwa 50 Gramm).

–          Gutes Olivenöl drüber kippen und alles zusammen pürieren.

–          Soviel Öl hinzu geben, bis die Konsitenz stimmt, soviel Salz und Pfeffer, bis es mundet. Wer möchte gibt noch einen Spritzer Zitronensaft hinzu.

Et voilà! Schmeckt herrlich an Pasta, als Würze in Aufläufen und Salaten oder sogar als Brotaufstrich. Gut mit Öl bedeckt und in einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank hält sich die Pesto außerdem sehr gut.

En guete! (Schweizerdeutsch für: Guten Appetit)