Jahresrückblick 2015

Ich blogge ja sonst nicht viel – aber den Jahrerückblick lasse ich mir nicht nehmen – das ist so ein wuderbares Rückbesinnen. Und wie ich aus der Statistik entnehme auch bei euch recht beliebt.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?
Ganz schwierig. Hatte markerschütternde Tiefs. Aber auch gelernt, damit umzugehen – und insgesamt war ich tatsächlich einen Großteil des Jahres sehr ruhig und außergewöhnlich zufrieden. Das ist auch was wert, oder? Also eine 7.

2. Zugenommen oder abgenommen?
In etwa gleich viel – aber gewogen wird erst im Januar wieder 😉

3. Haare länger oder kürzer?
Länger. Unabsichtlich aber irgendwie auch okay so. Mal wieder wachsen lassen und dann wieder abschneiden.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Alles beim Alten: -0,75 – gerade kam eine neue Brille an und ich bin ganz verliebt. Ich habe den Gang zum Optiker nie leiden können, weil man da eine große Entscheidung in kurzer Zeit und ohne die Beratung von Freunden treffen muss. Das Bestellen und in Ruhe daheim rumprobieren liegt mir viel mehr!

5. Mehr Kohle oder weniger?
Gleich geblieben – mit hin und her hüpfenden Prozentzahlen im Job.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Derselbe Job, aber die Arbeit dort hat sich verbessert. Den Zweitjob habe ich daher kündigen können.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Puh. Ich glaube, ich gebe gerade ziemlich viel aus. Gerade der Geschenkekauf hat mir dieses Jahr einfach soviel Spaß gemacht…

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was?
Einen Roman in einer Buchbloggerverlosung. Und eine Yoga-DVD zum Muttertag für meine Mama. Meine vielen Versuche mit digitalen Adventskalender-Verlosungen blieben leider erfolglos.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Ich habe eine Yogaausbildung begonnen und demzufolge war ich pro Woche etwa an 6 von 7 Tagen auf der Matte. Ich hab das echt gebraucht – und brauche es noch immer.

10. Anzahl der Erkrankungen in diesem Jahr?
Nicht so viele – war ja ein schön warmes Jahr. Vielleicht ein, zwei Erkältungen und insgesamt halt immer mal wieder Neuro-Schübe. Aber ansonsten kann ich mich an nicht viel erinnern. Oft war es sogar so, dass das halbe Büro krank war und ich durchgehalten habe!

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Ehrlich gesagt das überlastete Handgelenk – das ist schon sehr lästig, wenn du viel Yoga machen möchtest…

12. Der hirnrissigste Plan?
Meinen Geburtstag an den vielleicht einzigen zwei kalten Tagen des ganzen Sommers auch noch ausgerechnet in den Bergen zu verbringen. Tja…

13. Die gefährlichste Unternehmung?
1 Woche im Dschungel ohne jeglichen Telefon/Handy/etc.-Emfang. Für mich schon relativ heavy. Aber habe ich natürlich überstanden…

14. Die teuerste Anschaffung?
Keine „Anschaffung“ im klassischen Sinne, sondern eher eine Investition – in den Beginn meiner Yogalehrerausbildung. Leider musste ich sie abbrechen, weil es für mich nicht mehr gestimmt hat. Aber ich hoffe, nächstes Jahr mein Plätzchen zu finden. Und ich habe zumindest für mich viel gelernt. Außerdem habe ich 170 Euro für einen Pullover ausgegeben, nachdem ich sehen konnte, wie toll er bei manomama.de produziert wird. Den muss ich jetzt eben ein Leben lang tragen 🙂

15. Das leckerste Essen?
Im Dschungel hat eine thailändische Familie für mich gekocht – das war natürlich der Hammer. Außerdem erinnere ich mich gerne an ein Käsefondue im Juli in Gerardmer mit Münster-Käse, Forelle in Mirabellen-Sauce im Tessin und des Mannes Spekulatius-Tiramisu!

16. Das beeindruckendste Buch?
War eines, das ich zuerst gar nicht lesen wollte. Ich hatte einen Vortrag bei einer Gruppe Senioren gehalten und zum Dank schenkte mir einer sein Lieblingbuch: „Im Keller“ von Jan Phillip Reemtsma – er schreibt über seine Entführung und was da unten in der Isolation mit seinem Verstand passiert. Finde es extrem beeindruckend, wie er so ein heftiges Erlebnis in Worte fassen kann.

17. Der ergreifendste Film?
„Verstehen Sie die Béliers?“ – was hab ich geweint, als die Tochter gesungen hat…

18. Die beste CD?
Das fällt mir ja jedes Jahr leicht, da ich mir pro Jahr höchtens eine kaufe… diesmal den Soundtrack zum oben genannten Film.

19. Das schönste Konzert?
Ich war leider auf keine Konzert dieses Jahr. Der Mann und ich hatten nur eines auf dem Plan – und stattdessen sind wir lieber früh ins Bett. Ups. Klingt nach einem Vorsatz fürs nächste Jahr, oder?

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Arbeit und Yoga

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Meiner kleinen Familie – dem Mann und Sukhi. Wir sind einfach nur noch mit kleiner weißer Fellnase komplett. Und mit Yoga.

22. 2015 zum ersten Mal gemacht?
Ein Zeitschriftendossier geschrieben, ehrenamtlich Kleider sortiert, an einem Yogaretreat teilgenommen, eine e-Book-Veröffentlichung geplant, Mantras gesungen, Mandalas gemalt, um ein mir wirklich nahestehendes Lebewesen getrauert, auf einer Intensivstation gebangt, eine Näherei besucht.

23. 2015 nach langer Zeit mal wieder gemacht?
Ein ehrliches Gespräch mit dem Chef geführt (mit gutem Ausgang), Urlaub mit einer Freundin.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Citas Unfall.
Bangen um meinen Vater auf der Intensivstation.
Von einer Lehrerin enttäuscht zu werden.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Eine Freundin, die ganz am Boden war, dass sie ihre Masterarbeit doch noch schaffen wird. Und sie hat es geschafft!

26. Das schönste Geschenk, dass ich jemandem gemacht habe?
War eigentlich eher eine Kleinigkeit, aber sie hat für große Freude gesorgt: Hatte für ein Yogawochenende meiner Freundin, die keine Zeit mehr hatte und krank war, ein Vesper- und Survival-Paket geschnürt.

27. Das schönste Geschenk, dass mir jemand gemacht hat?
Das gerettete Leben von meinem Papa. Hat uns meine Mama geschenkt!

28. Der schönste Satz, den jemand zu dir gesagt hat?
„Das ist wirklich ein Nachschlagewerk für die Ewigkeit, was du da geschaffen hast.“

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Du bist unser persönliches Weihnachtswunder.“

30. Dein Wort des Jahres?
Yoga

31. Dein Unwort des Jahres?
Tod

32. Deine Lieblingsblogs des Jahres?
Leider gab es dieses Jahr keinen, der für mich wirklich herausgestochen ist – auch wenn ich viel in Blogs gelesen habe. Aber meistens waren halt nur 1 oder 2 Artikel für mich interessant dort.

33. Zum Vergleich: Verlinke dein Stöckchen vom vorigen Jahr!
Rückblick 2014

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